Pätzold, Kurt: Kein Streit um des Führers Bart


Pätzold, Kurt: Kein Streit um des Führers Bart

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Pätzold, Kurt:
Kein Streit um des Führers Bart
Kontroversen um Deutschlands »dunkle Jahre« 1933 bis 1945


Softcover DIN A5, 423 Seiten

ISBN 978-3-89438-509-5

Aus gutem Grunde rät der Volksmund von einem »Streit um des Kaisers Bart« ab. Um keinen Streit um den mickrigen Bart jenes Führers, den der Titel meint, geht es Kurt Pätzold. Er behandelt nicht Zweit- und Drittrangiges, sondern Fragen von Gewicht, die an die zwölf Jahre des deutschen Faschismus zu stellen sind. Die nach der Urheberschaft des Krieges, der in Europa im Mai 1945 endete, ist die zentrale. Gleichsam dahinter gibt es weitere Fragen, die vielfach von heftigen Debatten begleitet werden: Wie kam Hitler an die Staatsmacht? Welche Ursachen hatte das Zustandekommen seiner Massengefolgschaft? Wie entwickelten sich die Lebensverhältnisse der Deutschen? In welchem Grade wurden sie vom National- und Rassenchauvinismus geleitet? Wollten sie mehrheitlich den Krieg? Warum folgten sie ihrem Führer »bis zum Endsieg«? Waren sie »willige Vollstrecker« der antisemitischen Politik? Warum ist die Erfindung eines Götz Aly, die kleinen Leute seien »Nutznießerchen« des Regimes gewesen, heute so willkommen?

Kurt Pätzold, Prof. Dr. phil, *1930. Befasst sich seit einem halben Jahrhundert mit der Geschichte des deutschen Faschismus. Er lehrte und forschte zu DDR-Zeit an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, am Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Mitglied der Leibniz Sozietät. Seine speziellen Forschungsgegenstände bilden Antisemitismus, Judenverfolgung sowie die Fragen nach der Massengefolgschaft des Naziregimes.

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