Kopf, Eike: Marxismus ohne Engels?


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Kopf, Eike: Marxismus ohne Engels?

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Kopf, Eike:
Marxismus ohne Engels?

Hochschulschriften 99, 135 Seiten

ISBN 978-3-89438-642-9

Friedrich Engels wird als Theoretiker landläufig unterschätzt. Oft wird ihm vorgeworfen, die Theorie von Marx verflacht zu haben. Er war nicht nur wichtigster Diskussionspartner, sondern nach dem Tod seines Freundes auch dessen bedeutendster Propagandist. Doch kann er mitnichten auf diese Rolle reduziert werden. Er war vielmehr, wie Eike Kopf betont, ein eigenständiger Denker, ohne dessen Beitrag zu dem gemeinsamen Theoriegebäude es sozusagen nur einen »halben Marxismus« gäbe. Werner Sombart hat in seinem Nachruf auf ihn zu Recht darauf hingewiesen, dass es zutreffender sei, von einem »Marx-Engels‘schen System« zu sprechen. Marx und Engels teilten die feste Überzeugung, dass alle Geschichtsschreibung von den natürlichen Grundlagen und Umständen ausgehen müsse und dass es darauf ankomme, eine konstruk­tive Wechselwirkung zwischen Mensch und übriger Natur zu entwickeln. Eike Kopf arbeitet die logische Struktur der allgemeinen Gesellschaftstheorie und -konzeption heraus, die Marx und Engels gemeinsam entwickelt haben.

Eike Kopf, Prof. Dr. phil., *1940. Bis 1991 Hochschullehrer in Erfurt/Mühlhausen, seit 1978 Mitarbeit an der Marx-Engels- Gesamtausgabe (MEGA). Zuletzt bei PapyRossa: »Ein Buch geht um die Welt – Zur Wirkungsgeschichte von ›Das Kapital‹«.

 

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