Losurdo, Domenico: Stalin


Losurdo, Domenico: Stalin

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Losurdo, Domenico:
Stalin
Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende


Neue Kleine Bibliothek 183, 451 Seiten
3. Auflage 2017

ISBN 978-3-89438-496-8

Es gab Zeiten, da blickten Staatsmänner wie Churchill oder Intellektuelle wie Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger oder Thomas und Heinrich Mann mit Achtung auf Stalin und das von ihm geführte Land. Doch mit dem Kalten Krieg und nach der Geheimrede Chruschtschows wurde Stalin zu einem Monster, das vielen nur mit Hitler vergleichbar schien. Domenico Losurdo setzt sich mit den Konflikten und Interessen auseinander, die diesem radikalen Wandel zugrunde liegen. Er nimmt diesen Gegensatz zum Anlass, um die Stalinbilder allesamt zu hinterfragen. Hierfür betrachtet er die sowjetische Geschichte im Kontext der Tragödien des 20. Jahrhunderts, entdämonisiert Stalin und stellt eine Reihe der gegen ihn erhobenen Beschuldigungen in ihren historischen Zusammenhang.

Domenico Losurdo, Professor Dr. phil., * 1941. Lehrt Philosophie an der Universität Urbino. Zahlreiche Bücher, die sein internationales Renommee begründen. Darunter eine Aufsehen erregende Nietzsche-Biographie, die auch in der Bundesrepublik breite Anerkennung gefunden hat.

»Losurdos Buch provoziert. Aber sein Anliegen ist es nicht, Stalin zu entschulden, sondern zu verhindern, dass in seinem Schatten Menschen- und Völkerrechtslieferbar verbrechen anderer verborgen oder verharmlost werden.« (der Freitag)

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